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Schwedt (MOZ) Mal albern, mal scharfzüngig - der Schwedter Karikaturist Claus Werner Scharfe macht aus jeder Alltagssituation ein lustiges Bild. Seine Zeichnungen sind noch acht Wochen lang im Autohaus Am Talsand zu sehen.
Ein Autohaus und Kunst - das scheint zuerst nicht zu passen. Doch, meint Friedhelm Dethloff. Er ist seit einem halben Jahr Geschäftsführer des Autohauses Am Talsand und brachte die Idee von anderen Autohäusern mit.
Er ist selber kunstinteressiert. "Ich möchte die Autofanatiker auch ein wenig an die Kunst heranführen. Leute ansprechen, die vielleicht nicht extra in eine Ausstellung gehen würden", sagt er. Besucher können sich bei ihm die Bilder in aller Ruhe ansehen und bekommen, so gewünscht, auch eine kleine Führung, ohne dass sie ein Autoverkaufsgespräch fürchten müssen. Ausgesucht hat er sich den Schwedter Karikaturisten Claus Werner Scharfe alias "Egon". Markenzeichen: seine Zigarre, die er gerne raucht.
Rund 70 Zeichnungen sind von ihm bei der Ausstellung zu sehen. Der 53-Jährige zeichnet seit seiner Kindheit. Zwei bis fünf Cartoons entstehen pro Tag dabei. Mit Stift und Papier ist er auf Volksfesten unterwegs und macht sich Skizzen, die er später fertig zeichnet und dann am Computer nachkoloriert. So entsteht zum Beispiel die Serie über die "Uckermärker Gören" mit einem Baby als bissigen Hauptdarsteller.
"Ich stelle mich einfach nur zu den Leuten, beobachte und höre zu", erzählt er. Wenn er dann den Zeichenstift herausholt, um sich Skizzen zu machen, seien die Leute anfangs schon verwundert und misstrauisch, sagt er. "Aber viele Pointen ergeben sich meist aus diesen lockeren Unterhaltungen." "Egon" bietet sich aber genauso für Schnellzeichnungen bei Festen und Geburtstagen an.
Trotz seiner Arbeitswut und etlicher zusätzlicher Zeichenausbildungen, auch nach der Wende, konnte er nie von seiner großen Leidenschaft leben. So war er früher Kraftfahrer im PCK und ist heute arbeitslos. Er erfand für eine Zeitung die Comics von "Ucker" und "Mark" und zeichnete Cartoons mit dem PCK-Maskottchen Petrolino. Für den Traum, von seinen Zeichnungen richtig leben zu können, arbeitet er täglich rastlos.
"Ich will ja nicht reich werden, nur ein bisschen neues Material zum Zeichnen anschaffen", sagt der Zigarrenraucher ein wenig traurig.
Vielleicht wird der unermüdliche Zeichner durch die Ausstellung bekannter. Jedes der Bilder im Autohaus ist zu verkaufen. Laut lachend steht jedenfalls Besucher Heinz Kudlak aus Schwedt vor den Cartoons. "Ich kenne ihn schon seit DDR-Zeiten", erzählt er, "und fand ihn schon immer gut." Besonders haben ihm die Bilder der "Uckermärker Gören" gefallen, darauf setzt ein Baby die Sprüche seines Papas häufig etwas zu wortwörtlich um. Ein großer Spaß.
Jedes Vierteljahr soll zukünftig eine neue Ausstellung in dem Autohaus Am Talsand gezeigt werden. "Ich möchte vor allem junge oder noch unbekannte Künstler aus der Region vorstellen", sagt Geschäftsführer Friedhelm Dethloff. Auch junge Stettiner Maler finde er interessant. Einige der Bilder von Egon möchte er zusätzlich versteigern und den Erlös für einen guten Zweck für eine Schwedter Kindereinrichtung spenden.
Die Ausstellung von Claus Werner Scharfe alias "Egon" ist zu sehen zu den Öffnungszeiten von Montag bis Sonnabend 8 bis 18 Uhr im Autohaus Am Talsand in der Ehm-Welk-Straße 83 in Schwedt.
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Quelle MOZ;
Lachen soll Dick machen:
Ja! Das stimmt sagt Fritz zu Gustav :Meine Schwester hat sich vorige Woche einen Türken angeLACHT- nun wird sie immer Dicker""
Zigarre oder Stift?
Manch Einer wird sich fragen, weshalb "Bekloppte Website!??".....
man muß schon ziemlich durchgeknallt sein, sprich über eine Portion Humor verfügen um Cartoons zu zeichnen....
Aber es ist ja nicht nur Nonsens;viele meiner Toons sollen ja zum Nachdenken anregen, etwas Wachrütteln!!Und doch steht der Humor, die Zwei-u. Dreideutigkeit, die Pointe im Vordergrund. In erster Linie möchte ich zum Schmunzeln anregen, NONSENS verzapfen- um vom Alltag etwas abzulenken......dann kann es ruhig schon mal Bekloppt zugehen.
Der kürzeste Weg zu einem anderen Menschen ist immer ein Lächeln!!
Ihr Cartoonist Egon
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Claus W. Scharfe alias "EGON", "Caricatello" "CartoonFRITZ", "HUMORsapiens"
Grafiker und Karikaturist aus Schwedt geb.: 06.12.1958
“Ich werde Karikaturist!!“
Für Scharfè war schon als Kind klar: “Ich werde Karikaturist!!“ Und, ja er ist es geworden- viel Mühe und Schweiß ließen ihn zu dem werden was er heute ist und kann! Scharfè ist längst kein
Unbekannter mehr in Schwedt; Insider wissen es zu schätzen einen „Echten“ Egon im Zimmer an der Wand ihr Eigen nennen zu dürfen. Glückwunschkarten, Logos, Plakate, Tapeten, es gibt nichts womit
Scharfè nicht schon herumexperimentiert hätte. Wer er ist - woher er kam:
Als gebürtiger Thüringer 1958 (Gotha), trieb es Claus Werner Scharfè nicht freiwillig 1965 nach Schwedt/Oder... ...nein, seine Mutter entschied es so - gegen seinen Willen aber im Sinne der
beiden Jungs; denn auch ein jüngerer Bruder war noch zugegen. Eine neue modernere Wohnung mit fließend Warm- und Kaltwasser sowie einem schönen Balkon; und auch Arbeit, Lohn und Brot gab es
hier.
Er wird sicher einmal Maler oder Grafiker...
Schon frühzeitig kam Scharfè mit Kunst in allen Facetten in Berührung, denn sein Großvater war ein begnadeter „Gemmenschnitzer“ (Elfenbeinschnitzer & Goldschmied), Grafiker und
Mustergetalter. Seine Elfenbeinschnitzereien und Gemälde traten schon zu DDR-Zeiten die große Reise in Internationale Länder an w.z.B: USA, Frankreich und England. Scharfe war begeisterter Fan
seines Großvaters und dessen Kunstwerken... Schon frühzeitig bekam er Anleitung in Ölmalerei und anderen kreativen Techniken, sein Opa war sein großes Vorbild- das plastische Gestalten erfasste
ihn als er das erste Mal an Großvaters Goldschmiedetisch saß und in Elfenbein schnitzte**; ein Amulett für seine Jugendliebe.Da erkannte er, dass es schwer ist in Elfenbein zu schnitzen und man
braucht Hingabe und Können.Zu seinen Vorbildern gesellten sich durch genaues Studieren ihres Könnens noch: Heinrich Zille, W. Busch, Bidstrup, Honore Daumier, Klamann,G.Vontra u.v.a. Wenn andere
zur Disko gingen saß er in seinem Kelleratelier und versuchte sich in sämtlichen Techniken- die Karikatur hat es ihm frühzeitig angetan, auch wenn viele seiner Mitschüler aber auch Erwachsene ihn
oftmals mitleidig belächelten. An den Hefträndern seiner Schulhefte und Bücher prangten sämtliche Konterfei`s seiner Lehrer- oftmals fast realistisch dann wieder völlig übertrieben. Nicht alle
Lehrer oder Mitschüler verstanden seinen schon damals sehr eigenwilligen HUMOR...Manche Zensur basierte damals schon auf der Grundlage eines gelungenen „Kunstwerkes“ oder eines sehr
danebengegangenem. Mit seinem Zeichenlehrer Wilfried Först (POS Phillip Müller, SDT) verband ihn lange Jahre eine wirkliche, enge Freundschaft, und vieles gab ihn Först mit auf den Weg- der fast
eine Vaterrolle gegenüber Scharfè übernahm, da er ja ohne Vater aufwuchs ja ihn nicht einmal kannte. Vieles könnte man noch berichten...
Maschinist und Regimentsmaler
Scharfe hielt nicht viel von Militär, Waffen oder Gewalt...
um so tragischer war es als eines Tages der Einberufungsbefehl in`s Haus flatterte, dass erste halbe Jahr empfand er als „Hölle im Frieden“!! Mit Befehlston, frühem Aufstehen,Wache reißen u.s.w.
Hatte er nie etwas zu tun und tat sich schwer damit. Noch dazu Frisch verheiratet, seine junge Frau schwanger wurde er aus seinem gewohnten Umfeld brachial herausgerissen.6 Monate später wurde er
als Maschinist bei der Regimentsfeuerwehr eingesetzt; seine EK`s*** lernten ihn an;dazu kam das er obendrein noch als „Regimentsmaler“fungierte- da man recht früh in der Kompanie sein Talent
entdeckte. Der Politische Führungsstab brauchte ihn dringendst um „Plakate“,“Sichtwerbung“ usw. zu gestalten.Für Scharfe war es eine Abwechslung im Armeealltag- künstlerisch befriedigen konnte es
ihn allerdings nicht.Oft fluchte er darüber immer nur Panzer, Raketen, Sowjetsterne oder Friedenstauben malen zu müssen. Auf der Kompanie illustrierte er die Briefcouverts seiner Mitgefährten,
gestaltete die Bandmaße (120m**) und für den Oberfähnrich der Nachrichtenkompanie illustrierte er die Kegelurkunden usw. Dies war eine Vorteilhafte Sache, da er im Gegenzug Zigarren und ab und zu
mal eine Flasche Kognak als „Honorar“ erhielt.
So zu Bspl. Das er bei seinen Dienst an der Waffe bei der damaligen NVA den bekannten Zeichner Gerhard Vontra, nur durch Zufall, kennenlernte.Mit ihm hielt er Jahrelang noch Korrespondenz und
lernte viel von Vontra der ihn schon sehr beeindruckte-und oftmals kommt so ein leichter VONTRAstrich zum Vorschein....
Er wird sicher einmal ein Cartoonist!
Seine Handschrift ist in Schwedt unverkennbar; für denjenigen der seinen Stil zu erkennen vermag!Bis nach Bayern,Mannheim,Chile, sind die Arbeiten verstreut... So entstanden Logos für die
„Balkanstube“, „Papiertiger“,“Zur Mücke“ u.s.w. Bekannt ist er auch als „Schnellzeichner Egon“ in öffentlichen Veranstaltungen; noch 1989 im Dezember, einen Tag nach seinem Geburtstag, erhielt er
dafür eine Einstufung mit der Note “sehr gute Darbietung“ als Solist, vom damaligen Bezirkskabinett f.Kulturarbeit Ffo.
Unterdessen hat er ein zweites Pseudonym: “Caricatello“ abgeleitet von Karikatur, also seien Sie nicht irritiert, denn beide Signien „EGON©“ oder “Caricatello©“ sind rechtens. Scharfe ist
Naturtalent sowie Autodidakt, ein Fernstudium gab ihm den letzten „Schliff“,obwohl (so wie er erzählt!) war alles das was er dort noch dazulernte ihm schon geläufig und bekannt.Karikaturist kann
man nicht studieren- dass ist eine Berufung!Dinge sehen und erkennen wo andere wegschauen oder es nicht erfassen können, mal untertreiben mal übertreiben, mal weglassen mal etwas dazuschummeln!!
Karikatur heißt „Zerrbild“, dies ist sein Metier- und er kann es! Scharfè hat geübt, geübt, geübt...
Mit seinem Fernlehrer (Dozent „NIG“
schrieb er sich noch Jahre nach dem Studium
bis jener leider verstarb.Von ihm bekam er auch eine Handschriftliche Expertise.
Humorist und Witzeerzähler
Frühzeitig kam auch schon das Imitationstalent durch, seine Familienmitglieder unterhielt er ständig mit dem Nachahmen von Charly Chaplin oder Buster Ceaton, oder Dick und Doof-alles bog sich vor
lachen weil auch kein Laternenpfahl ihn störte dagegen zu knallen-natürlich gekonnt echt, ohne sich wirklich zu verletzen. Witze faszinierten ihn schon früh weil er sie sich stets bildlich
umsetzen konnte,kein Wunder das er bei fast jedem Stichwort einen Witz ausführen könnte;mit passender Situationskomik versteht sich...
Küchenarbeit? Nein Danke...
Scharfe wurde schon in jungen Jahren von seiner Mutter auch zur Hausarbeit herangezogen, Abwaschen, Mülleimer runterbringen,Einkaufen gehen u.s.w. Nur mit dem Kartoffelschälen, da hielt ihn seine
Mutter weitestgehends davon ab;denn Scharfe hielt es nicht davon ab Gesichter und ähnliches in die Kartoffeln zu schnitzen**. Ein Gaudi allemal, wenn man erahnt das sich die Zeit der
Mittagseinnahme dadurch verzögerte, einem danach aber mehrere Breitgrinsende dampfende Kartoffeln anglotzten!!
Sein Leitspruch:
Scharfe sagt stets mit einem verschmitzten Lächeln und einem Augenzwinkern: „1858 wurde der Große Meister, der Berliner Zeichner HEINRICH ZILLE geboren!! 100 Jahre später meine Wenigkeit, man
kann, nein man muss Neidlos eingestehen: „Alle einhundert Jahre ein GENIE!!“.
Seine Devise:
...immer einen flotten Strich voraus!!
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www.toonpool.com/caricatello_439.html
http://humorsapiens.jimd
www.toonsup.com/caricatello
http://cartoonfritz.jimdo.com/
BerufGrafiker/Illustrator/DTP-Fachmann "Caricatello"
HobbiesKunst,Zeichnen,Illustrieren.Modellieren, Natur.Tiere...InteressenGrafik, Sience Fiction, Biografien, Kunst, Design,Cartoons&Comics, Natur,Tiere,
Zeichen, zeichnen, zeichnen...
P.S.F:305
16303 SDT
Deutschland
T: 0174-8001761
H: 0162-39 70 385
PINup Girl 2009
Wir Cartoonisten...
sind schon ein sehr eigenwilliges Pack!Aber sehr angenehme
Zeitgenossen;weil wir das Sehen und Erkennen was für andere kaum sichtbar ist!! Zum Beispiel das, was sich oft hinter der Fassade des Gegenüber versteckt.Wir setzen es Zeichnerisch mal mit mehr, mal weniger Erfolg in Bild und Szene...
Meistens liegen wir richtig;aber auch wir sind vor Irrtümern nicht gefeit....
An dieser Stelle zeige ich Euch einmal wie ein guter Zeichnerkollege mich in Cartoonform sieht:
Gezeichnet von meinem Kollegen TRUMIX!
An dieser Stelle möchte ich gern herzlichst meinen geschätzten Zeichnerkollegen TRUMIX vorstellen,sein Zeichenstil fasziniert mich immer wieder auf`s Neue!Das Schöne daran wir amüsieren uns gern gegenseitig über den BLÖDSIN mit VIEL SINN den Jeder für sich allein ausheckt!Das Gute, wir lernen voneinander,miteinander,tauschen uns aus und haben einen Heidenspass am Zeichnen.
Anbei noch ein Cartoon aus seiner Feder....
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SDT im April 2012
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